So heut also rückwirkend meine neuen Blogeinträge, sehr oft für den nächsten Tag versprochen, sehr oft das nicht eingehalten, sorry! Dafür jetzt aber mit größerer Schrift für meine Großeltern ;-).
Ist ja doch schon 2 Tage her da fällt fast schon das Erinnern schwer...
Nun gut auf jeden Fall spielt der heutige Blogeintrag in Santiago und in Pichilemu. Santiago war sehr ruhig in letzter Zeit, auch weil ich doch tatsächlich mit meinem Projekt hier etwas voran gekommen bin.
Darum hier jetzt einfach mal so ein paar Impressionen von Santiago. Sonnenuntergang (ohne Smog!), dann mal mein Arbeitsplatz hier, ein paar Beinchen aus dem Parque de Esculpturas, bisschen Mapuchepropaganda und ein Bildchen der Eingangs der Hütte von Pablo Neruda. Nicht zu vergessen das Jazzfestival, sehr abgefahrener Fusionjazz. Der saß im Endeffekt nacher bei irgendeiner im Publikum auf dem Schoß und hat von da aus musiziert. Aber gut! Santiago hat ja wohl ne große Jazzszene, hab ich das also auch mal gesehen (wobei genau der jetzt aus Deutschland kam... kleine Welt!)
Ok jetzt wieder zu den wirklich interessanten Dingen!
Nämlich nach Pichilemu, der Surfermetropole Chiles schlechthin. Bin da so spontan für ein Wochenende hingefahren um den "Flair" zu erkunden. Da ich ein kleines Missverständnis mit dem Busfahrer hatte bin ich jedoch leider so 2-3 Kilometer vor der Endstation ausgestiegen.. Naja hatte ich direkt mal die Möglichkeit der Ort zu erkunden, ist ja auch viel intensiver wenn man keine Orientierung hat. Da fühlt sich jede Richtung gleich interessant an! Zumindest bis man merkt das es die falsche war =).
Naja immerhin hab ich dadurch DAS Hostal schlechthin gefunden. Blick aufs Meer, in den Strand eingelassen Badewannen um auch an kühlen Abenden noch planschen zu können, 1A Restaurant daneben. 500m bis zur Kiteschule und coole Gäste! Was willste da mehr. Wie das Schicksal es so wollte war das auch ein Deutscher. Mir kommts eh so vor als würde ich hier um mich so Deutsche scharen, naja!
Am nächsten Tag war ich dann so vom Surffieber gepackt, dass ich das direkt ausprobiert hab. Ging super! Viel besser als in Iquique! Bin auch schon meine ersten 10m gefahren. Problem ist nur, dass ich scheinbar nicht mehr über Muskeln in den Armen verfüge und dann so zeitweise ohne Kraft auf dem Brett in den Wellen rumgetrödelt bin. Schwimmen ist eben einfach nicht mein Ding. Achja und dann wurde ich davon seekrank, das war auch strange. Ich mein seekrank? Beim Surfen? Und wir hatten am Abend davor maximal! ein kleines Bierchen getrunken. Und auch sonst fast nix..
Als ich auf jeden Fall mich dann wieder an Land geschleppt hatte, happy aber grün im Gesicht hab ich mich in der Station von der Schule wieder in Landkleidung geworfen und bis losgezogen die Stadt zu erkunden. Achja Matze an der Schule müssteste dich orientieren, falls du mal so n bisschen Wald in Lubmin für den Platz roden könntest ;-).
Auf jeden dann in der Stadt. Da war ja nischd! los. Normalerweise im Sommer ist das so Sardinenmäßig, da wir gerade aber Winter haben war ich quasi allein. Da bin ich dann direkt weiter nach Punta de Lobos.
Das ist bei Pichilemu DER Spot. Und völlig geisteskrank. Der erste Spot den ich gesehen habe mit Kreuzen wie an der Landstraße. Es sieht auf den Bildern jetz nicht so wild aus. Aber wenn da die Wellen auf dem unter der Wasseroberfläche liegenden Riff brechen macht das einen Heidenlärm, ich möchte da nicht zwischen Stein und Wasser sein.
Der Spot hat 3 Teile: Las Tetas, muss man nicht sonderlich kreativ sein um das zu übersetzen, das ist der geisteskranke Teil. Dann El Mirador, da kann man die Wellen sehen wie sie einfach so 2km nur durchlaufen. Immer gleich, jeden Tag, perfekt also. Und El Diamante das ist der Strandteil. Zu el Mirador und las Tetas gibt es nämlich keinen Weg da muss man ein bisschen klettern.... Ich sag ja, geisteskrank! Aber großartige Wellen! 3-4-5m bestimmt.
Achja zu guter letzt hab ich für die Rückfahrt dann doch noch das Terminal gefunden ;-).
Samstag, 14. Dezember 2013
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